Deutschkurse

Zur Zeit findet kein Deutschkurs statt.
 
Seit Anfang Juni 2009 unterstützt unsere Kirchgemeinde zusammen mit der Gemeinde Tenniken und der Sozialbehörde aus Zunzgen und vielen anderen Kirchgemeinden den Deutschkurs für Asylsuchende.
Die Teilnehmenden kommen vorwiegend aus afrikanischen Staaten, einzelne auch aus dem asiatischen Raum.
Zur Zeit findet kein Deutschkurs statt.
 
Seit Anfang Juni 2009 unterstützt unsere Kirchgemeinde zusammen mit der Gemeinde Tenniken und der Sozialbehörde aus Zunzgen und vielen anderen Kirchgemeinden den Deutschkurs für Asylsuchende.
Die Teilnehmenden kommen vorwiegend aus afrikanischen Staaten, einzelne auch aus dem asiatischen Raum.

Der Kurs findet wöchentlich in der Primarschule Bündten (Steinenweg 9) in Zunzgen statt. Der Sprachkursleiter ist Herr Nino Carbonetti aus Zunzgen. Er hat ein Kursprogramm ausgearbeitet, welches die Kursteilnehmer fördert, ein korrektes und nützliches Deutsch für den Alltag zu lernen.
 
An dieser Stelle danken wir allen unseren Sponsoren und Nino für seinen engagierten Einsatz!
Für weitere Auskünfte melden Sie sich bitte bei:
Nino Carbonetti 061 971 52 90 / 076 583 00 75 oder bei unserem Pfarrer 061 971 10 31

Falls Sie gerne für unseren Deutschkurs spenden möchten, dann überweisen Sie das Geld an folgendes Konto:
 
Postkonto 40-573710-1
IBAN CH42 0900 0000 4057 3710 1
Ref. Kirchgemeinde Tenniken-Zunzgen
c/o Pfarrhaus
4456 Tenniken

Mitteilung: Deutschkurs

Herzlichen Dank für Ihre Spende!


Deutschkurs mittendrin


Impressionen aus dem Deutschkurs. Alle sind motiviert bei der Sache und lernen neben Deutsch auch schweizerlische Gepflogenheiten.



Auch Das kann es geben, ein reger Austausch mit EinwohnerInnen und SchülerInnen vom Deutschkrs. Ein Anlass für alle Sinne...



Interview mit einem Asylsuchenden vom Deutschkurs

                                     2013 konnte Nino Carbonetti (NC) wieder mehrere Deutschkurse für Asylsuchende zwischen 18 und 45 Jahren durchführen. Sie kommen aus Eritrea, Äthiopien, Nigeria, Ghana, Marokko, Afghanistan, Syrien und versuchen sich hier zu integrieren.

Nino:

Haile:

Warum bemühst du dich, die deutsche Sprache zu erlernen.

Vorerst möchte ich gerne hier leben und wenn möglich, auch arbeiten. Da ist es für mich wichtig, die Sprache zu kennen.

Nino:

Haile: 

Wie geht es dir mit den Fort-schritten? Und wo helfen dir die Sprach-kenntnisse?

Deutsch zu sprechen, die Regeln der Sprache zu verstehen und anzuwenden, ist für mich schwierig. Einfacher ist für mich das Lesen und Schreiben. Ich kann jetzt vor allem die Zeitungen und Briefe lesen und teil-weise verstehen. Auch Dialoge bereiten mir Freude.

Nino:

Haile:

Was fällt dir an den Schweizern auf?

Sie sind ruhig und sehr beschäftigt, besonders mit dem Lesen der Zeitung und mit ihren Natels! Es gibt grosse Unterschiede zwischen meiner Heimat und der Schweiz. Hier sind alle Leute pünktlich und sogar die öffentlichen Transportmittel. Die Sauberkeit gefällt mir besonders. In Afrika sind wir immer in Bewegung und unter-halten uns mit allen. Wir sind selten allein.

Nino:

Haile:

Hattest du einmal ein trauriges Erlebnis?

Im Zug nach Basel fragte mich ein Mann auf Englisch: „Where do you come from?“ Ich antwortete auf Deutsch. Wieder fragte er auf Englisch. Wieder antwortete ich auf Deutsch. Als er nochmals auf Englisch fragte, fragte ich zurück, ob er kein Deutsch spreche. „Natürlich“, sagte er mir. Ich sagte dann: „Ich auch!“ – Was nicht leicht ist, sind Besuche der Polizei in unserem Haus, manchmal mitten in der Nacht!

Nino:

Haile:

Warum musstest du dein Land verlassen?

Ich und meine ganze Familie (Frau und 6 Kinder) mussten wegen dem Krieg weggehen.

Nino:

Haile: 

Bist du zufrieden mit deiner Unterkunft?

Im Wohnheim gefällt es mir nicht. Jede Woche kommt ein Betreuer. Seine Präsenzzeit ist beschränkt, er hat drum nicht viel Zeit für meine Anliegen.

Nino:

Haile:

Dein grösster Wunsch?

Dass der Krieg bald aufhört und ich meine Familie wieder sehen kann.