Besuchsdienst

Nebst unserem Pfarrer gibt es in unserer Gemeinde einen Besucherdienst. Freiwillige Mitarbeitende besuchen Sie zuhause, machen Spaziergänge mit Pensionärinnen und Pensionären, welche in einem Alters- oder Pflegeheim der Umgebung wohnen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es die Mithilfe von allen braucht, damit das Bedürfnis und die Signale der Bedürftigen nicht übersehen werden. Ebenso die Kranken und alle, die schwer an einer Sache tragen.
 
Wenn Sie einen Besuch wünschen oder/und von jemandem wissen, welcher sich über einen Besuch freuen würde, melden Sie sich  beim Pfarramt
Tel. 061 971 10 31.
Von dem Schweizer Schriftsteller Kurt Haberstich (*1948) stammt der Satz: Die Alten sind die Wärmespeicher in unserer kalten Welt. Den Jungen geht noch zu oft der Ofen aus. – Schön wird hier das Alter gewürdigt. Doch enthält das Bild im Kern noch eine weitere Wahrheit: Das lodernde Feuer ist weithin sichtbar. Der Wärmespeicher ist spürbar, wenn man sich ihm nähert; sonst aber ist er unauffällig! – Es gehört seit den Anfängen zur guten christlichen Tradition, die Unauffälligen unsere Nähe spüren zu lassen; sie zu würdigen, indem sie Beachtung erfahren.

Jesus hat diese Praxis sogar als Erfüllung des Gotteswillens gewürdigt – und sie denen in Erinnerung gerufen, die sich der Unauffälligen annahmen: Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen (Matthäus 25,36). 
 
Unsere bisherigen Aktivitäten             

Impulsreferat vom 9. September: Thema Zuhören - Herausforderung und Geschenk

Am 9. September durften wir unseren Gast, Pfr. Dr. Luzius Müller, Spitalseelsorger, zum Thema "Besuche Deinen Nächsten": Zuhören – Herausforderung und Geschenk in Zunzgen begrüssen.

Menschen in unserem Dorf, im Spital oder Pflegeheim freuen sich, dass Sie vorbeischauen und ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Mit dieser unscheinbaren, aber so wichtigen Aufgabe bereiten Sie Freude, ver-mitteln Wertschätzung, schenken Zeit und Würde. Umso mehr, weil Sie immer wieder hingehen.

Der anschliessende Austausch bei Kaffee und Kuchen half beim Auftanken und Austauschen von Gedanken.

Vielen Dank dem Referenten und den Organisatoren

(Pfr. U. Dällenbach und Kirchenpflegerin Silvia Gasser)