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CORONAVIRUS: INFORMATIONEN

Es kann wieder uneingeschränkt Gottesdienst gefeiert werden. Alle sind willkommen, es braucht keine Zertifikate mehr und auch die Maske muss man nicht mehr tragen. Man kann sich zum Suppentag und zum Kirchenkaffe zusammensetzen, an Veranstaltungen teilnehmen, im Chor singen und gemeinsam meditieren oder auf Wanderschaft gehen. Trotz allem werden wir für gewisse Veranstaltungen noch vorsichtig bleiben.
 
 
 
 
An der Medienkonferenz vom 30.03.2022 zu Corona sagte Bundesrat Alain Berset: «Nach zwei Jahren im Krisenmodus ist es jetzt wirklich an der Zeit, um auch die letzten Corona-Massnahmen aufzuheben und wieder in den Normalmodus überzugehen». Das heisst, dass ab Freitag, 1. April 2022, die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgehoben sind. Damit fallen nun noch die Isolationspflicht für infizierte Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen weg. Es erfolgt die Rückkehr in die normale Lage und die Hauptverantwortung für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung liegt nun wieder bei den Kantonen. Es steht den Kantonen frei, bestimmte Schutzmassnahmen weiter beizubehalten (Bsp. Maskenpflicht in Spitälern oder Altersheimen).
Das Kantonsspital Baselland hat beispielsweise bereits kommuniziert, dass die Maskenpflicht aktuell noch bestehen bleibt.   Bis im Frühling 2023 ist laut Bundesrat eine Übergangsphase mit erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit angezeigt. «Wir können nicht sagen, dass die Krise vorbei ist. Aber die schlimme Phase der Krise ist vorbei», sagte Berset. Gerade auch gegenüber verletzlichen Personen sei weiterhin Vorsicht angezeigt.  
 
Was bedeutet der Entscheid für die ERK BL: Schon seit dem 17. Februar gelten für das kirchliche Leben keine Einschränkungen mehr. Die Aufhebung der allerletzten Massnahmen durch den Bundesrat ändern daran nichts. Aber das Virus ist nicht weg. Es zirkuliert noch immer. Für vulnerable Personen kann das Virus weiterhin gefährlich sein. Regelmässiges Lüften oder die Handhygiene sind weiterhin sinnvolle Massnahmen (nicht nur gegen Corona). Personen, die in gewissen Situationen oder bei Veranstaltungen mit vielen Menschen weiterhin eine Maske tragen wollen und/oder auf Abstand achten, gilt es zu respektieren. Auch wenn die Isolationspflicht aufgehoben ist, bei einem positiven Testergebnis sollte man sich so verhalten, wie wenn man erkältet oder an einer Grippe erkrankt ist. Als kranke Person sollte man die Kontakte reduzieren und sich zu Hause auskurieren, damit die Ausbreitung vermindert werden kann und man sich schnell erholt. Das gilt übrigens nicht nur bei einer Infektion mit dem Coronavirus, sondern bei allen Arten von krankmachenden Erregern. Tragen wir also Sorge zu unseren Mitmenschen, Kolleginnen und Kollegen.   Das Thema Corona ist aufgrund des Kriegs in der Ukraine bereits einige Wochen in den Hintergrund gerückt. Dies ist nun vorerst auch die letzte Corona-Info, die Sie vom Krisenstab erhalten. Wir danken Ihnen noch einmal von Herzen für Ihr grosses Engagement und wünschen Ihnen viel Elan für die kommenden Herausforderungen. «Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit!» Dieser Zuspruch möge uns weiterhin begleiten.

 
Die Entwicklung seit der Aufhebung der Quarantäne und der Homeoffice-Pflicht sei positiv. «Daher hat der Bundesrat beschlossen, fast alle Massnahmen aufzuheben», sagte Bundespräsident Ignazio Cassis an der heutigen Medienkonferenz. «Das Licht am Horizont ist sichtbar. Dennoch gibt es noch immer Menschen, die geschützt werden müssen.» Die Pandemie sei noch nicht vorbei, wir lernen einfach, mit Corona zu leben. Trotz Aufhebung der Massnahmen solle man sich weiter vorsichtig verhalten.  
Ab Donnerstag, 17. Februar 2022, sind folgende schweizweite Schutzmassnahmen aufgehoben:
-  die Maskenpflicht in Läden und in Innenbereichen von Restaurants sowie von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen
- die Maskenpflicht am Arbeitsplatz
- die Zugangsbeschränkungen mittels Zertifikat (3G-, 2G- und 2G+-Regel) zu Einrichtungen und Betrieben wie Kinos, Theatern und Innenbereichen von Restaurants sowie bei Veranstaltungen
- die Bewilligungspflicht für Grossveranstaltungen
- die Einschränkungen privater Treffen  
 
Home Office-Empfehlung fällt weg Damit entscheiden die Arbeitgebenden über das Arbeiten im Home-Office und das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz. Die Arbeitgebenden sind gemäss Arbeitsgesetz verpflichtet, die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz ihrer Mitarbeitenden vorzusehen. Zudem bleiben die Regeln zum Schutz von besonders gefährdeten Arbeitnehmenden bis Ende März bestehen.  
 
Bis 31. März 2022: Isolation sowie Maskenpflicht an gewissen Orten Weil die Viruszirkulation noch immer sehr hoch ist und das Virus weiterhin schwere Verläufe verursachen kann, behält der Bundesrat zwei Schutzmassnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage bis Ende März bei.
- Isolation: Wer positiv getestet wird, muss weiterhin für mindestens 5 Tage in Isolation.
- Auch die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr sowie in Gesundheitseinrichtungen wird beibehalten.  
 
Es steht den Kantonen frei, strengere Schutzmassnahmen anzuordnen oder aber bestimmte Einrichtungen von der Maskenpflicht auszunehmen. Für die Schulen wird die Empfehlung und Finanzierung der repetitiven Testung durch den Bund bis Ende März 2022 aufrechterhalten, da die Viruszirkulation in den jüngeren Altersgruppen weiterhin sehr hoch ist. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, dass auch das «Breite Testen» an den Baselbieter Schulen aufrecht erhalten werden könnte. Wir haben aktuell keine Informationen, ob der Regierungsrat allenfalls gewisse Massnahmen aufrecht erhält oder nicht.  
 
Was bedeutet der heutige Entscheid für die ERK BL: 23 Monate nach dem verkündeten ersten Lockdown normalisiert sich das kirchliche Leben ab Morgen Donnerstag, 17. Februar. Es kann wieder uneingeschränkt Gottesdienst gefeiert werden. Alle sind willkommen, es braucht keine Zertifikate mehr und auch die Maske muss man nicht mehr tragen. Man kann sich zum Suppentag und zum Kirchenkaffe zusammensetzen, an Veranstaltungen teilnehmen, im Chor singen und gemeinsam meditieren oder auf Wanderschaft gehen.   Diese Aussichten sind sehr erfreulich. Das Virus ist aber nicht einfach weg. Es zirkuliert noch immer. Noch haben wir über 20'000 Ansteckungen pro Tag, auch wenn diese nun zurück gehen. Für vulnerable Personen kann das Virus weiterhin gefährlich sein, resp. einen schweren Verlauf auslösen. Das sollte man bei aller Freude über die Aufhebung der Massnahmen nicht vergessen. Es gibt sicher Personen, die in naher  Zukunft noch eine Maske tragen und/oder auf den Abstand achten, wenn sie einen Gottesdienst besuchen oder an einer Veranstaltungen teilnehmen. Das gilt es zu respektieren. Regelmässiges Lüften oder die Handhygiene sind weiterhin sinnvolle Massnahmen (nicht nur gegen Corona). Zudem gilt, dass besonders gefährdete Mitarbeitende weiterhin geschützt werden müssen.  
 
Klar ist auch, wir können nicht einfach zurück in eine Zeit vor Corona. Es gibt Menschen, die an Long Covid leiden, andere haben Angehörige verloren oder sie spüren die wirtschaftlichen Folgen. Es haben sich Risse aufgetan, die teilweise mitten durch die Familie, durch Freundes- und Bekanntenkreise führen. Wir werden die Nachwehen der Pandemie noch eine Weile spüren. Der Kirchenrat ist jedoch überzeugt, dass es gerade auch Aufgabe der Kirche(n) ist, Brücken zu  bauen und zur Versöhnung beizutragen. Da zu sein für alle, die das wünschen.