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CORONAVIRUS: INFORMATIONEN ZU VERANSTALTUNGEN

 
Information vom 28.10.2020
 Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch, 28. Oktober 2020 weitere schweizweite Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Ziel ist, die Zahl der Kontakte unter den Menschen stark zu reduzieren. «Niemand möchte einen zweiten Lockdown», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an der Medienkonferenz. «Die neuen Regeln gelten deshalb für die ganze Schweiz. Die Kantone dürfen diese nicht auflockern. Sie können aber strengere Massnahmen erlassen, wenn das die Situation erfordert.»  
 
Übersicht der Massnahmen des Bundesrats in Kürze Discos und Tanzlokale werden geschlossen, Bars und Restaurants haben um 23 Uhr zu schliessen. Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sowie sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen sind untersagt. Zudem wird die Maskenpflicht ausgeweitet. Die Massnahmen gelten ab Donnerstag, 29. Oktober, und sind nicht befristet. Ab Montag, 2. November, müssen Hochschulen auf Präsenzunterricht verzichten.   In den unten aufgeführten Passagen gehen wir vor allem auf die aus kirchlicher Sicht zentralen Punkte der Verordnung ein.   Erweiterte Maskenpflicht Die Maskenpflicht gilt schweizweit zusätzlich:
  • In den Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben wie zum Beispiel Läden, Veranstaltungsorte, Restaurants und Bars oder Wochen- und Weihnachtsmärkte.
  • In belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann.
  • In Schulen ab der Sekundarstufe II
  • Am Arbeitsplatz, es sei denn der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen kann eingehalten werden (z.B. Einzelbüros) oder es sprechen Sicherheitsgründe dagegen.
  Für die Kirchen heisst das:
  • Die Maskenpflicht gilt neu nicht nur in den öffentlich-zugänglichen Innenräumen (Bsp. im Gottesdienst), sondern auch im Aussenbereich (Bsp. Vorplatz der Kirche).
  • Die Maskentragpflicht am Arbeitsplatz muss individuell vor Ort in den Kirchgemeinden abgeklärt werden. In den Einzelbüros gilt keine Maskentragpflicht. In Büros mit mehreren Personen gilt Maskenpflicht, wenn der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen nicht eingehalten werden kann. Sind Büros öffentlich zugänglich, Bsp. Schalterbetrieb, müssen Masken getragen werden.
  Einschränkungen für öffentliche und private Veranstaltungen
  • An privaten Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (die nicht an öffentlich zugänglichen Orten stattfinden, z.B. zuhause) dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen.
  • Es ist verboten, Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden durchzuführen. Das betrifft alle sportlichen, kulturellen und anderen Veranstaltungen, ausgenommen sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen. Weiterhin möglich sind auch politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen – wie bisher mit den nötigen Schutzvorkehrungen.
Für die Kirchen heisst das:
  • Gottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen sowie Bestattungen können bei einer Höchstzahl von 50 Teilnehmenden durchgeführt werden.  Nicht mitzuzählen sind dabei Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mitwirken, und Personen, die bei der Durchführung der Veranstaltung mithelfen (Bsp. Pfarrerin/Pfarrer, Sigristin, Organist/Musiker).
  • Bei Sitzreihen muss auf Abstand geachtet werden. Es darf nur jeder zweite Sitz oder es dürfen nur Sitzplätze mit einem gleichwertigen Abstand (1.5 Meter) besetzt werden. Personen, die im gleichen Haushalt leben, müssen den Abstand nicht einhalten. Bei Flächen, in denen sich die Personen frei bewegen können, müssen bei mehreren anwesenden Personen für jede dieser Personen mindestens 4 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.
  • Kirchgemeindeversammlungen dürfen durchgeführt werden, es gilt keine Höchstzahl von Teilnehmenden, es braucht aber ein klares Schutzkonzept. Auch hier gilt die Maskentragpflicht. Beim Kanton sind in den vergangenen Tagen vermehrt Anfragen eingegangen, ob nicht anstelle von Gemeindeversammlungen die zu fassenden Beschlüsse zur Abstimmung an die Urne gebracht werden könnten. Der Regierungsrat BL hat das Problem erkannt und wird zeitnah eine Lösung präsentieren. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.
  • Weiterhin gilt: Für jede Veranstaltung braucht es ein Schutzkonzept.
  • Es gilt aktuell, genau abzuwägen, ob eine Veranstaltung durchgeführt werden kann oder nicht. Der Kirchenrat hat seinerseits beschlossen, alle Veranstaltungen bis Ende Jahr, die in seinem Verantwortungsbereich liegen, abzusagen. 
  Keine sportlichen und kulturellen Freizeitaktivitäten mit mehr als 15 Personen
  • Sportliche und kulturelle Freizeitaktivitäten sind in Innenräumen mit bis zu 15 Personen erlaubt, wenn sowohl genügend Abstand eingehalten werden kann als auch Masken getragen werden. Von einer Maske kann abgesehen werden, wenn grosszügige Raumverhältnisse vorherrschen, etwa in Tennishallen oder grossen Sälen. Im Freien muss nur der Abstand eingehalten werden. Kontaktsport ist verboten. Von den Regeln ausgenommen sind Kinder unter 16 Jahren.
  • Im professionellen Bereich von Sport und Kultur sind Trainings und Wettkämpfe sowie Proben und Auftritte zulässig.
  • Da beim Singen besonders viele Tröpfchen ausgestossen werden sind Anlässe von Laien-Chören verboten, professionellen Chören ist das Proben erlaubt.  
  Für die Kirchen heisst das:
  • Beim Singen werden besonders viele Aerosole und Tröpfchen ausgestossen, was zu einem erhöhten Infektionsrisiko führt. Für Chöre im Amateurbereich werden deshalb sowohl Proben als auch Aufführungen verboten. Dies betrifft auch Kirchenchöre. Wir gehen davon aus, dass dies auch für Kinderchöre gilt. Eine entsprechende Anfrage ist beim Kanton hängig.
  • Auch Konzerte mit Profichören dürfen nicht mehr stattfinden. Proben von Berufschören und Aufführungen mit einzelnen Profi-Sängerinnen und -Sängern sind zulässig, wenn das Schutzkonzept spezifische Schutzmassnahmen vorsieht.
  • Das Singen mit Maske im Gottesdienst ist aus unserer Sicht auch nicht mehr erlaubt. Auch hier ist eine Anfrage beim Kanton hängig. Wir informieren Sie, sobald verbindliche Antworten vorliegen.
  • Proben von Musikgruppen (bis max. 15 Personen) sind weiterhin zulässig.
  Weitere Einschränkungen für Restaurants und Bars
  • Die Gästegruppe darf höchstens 4 Personen pro Tisch betragen. Davon ausgenommen sind Eltern mit Kindern.
  • Es gilt eine Sperrstunde von 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr.
  • Weiterhin gilt: Speisen und Getränke dürfen nur sitzend konsumiert werden.
Für die Kirchen heisst das:
  • Obengenannte Regeln müssen auch bei Veranstaltungen in den Kirchgemeinden eingehalten werden. Weiterhin gilt zudem die Pflicht zur Aufnahme der Kontaktdaten pro Tisch.
  Weitere Massnahmen des Bundesrats
  • Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen sowie die Durchführung von Tanzveranstaltungen ist verboten.
  • Hochschulen müssen auf Fernunterricht umstellen. Präsenzunterricht bleibt in den obligatorischen Schulen und den Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufsbildung) erlaubt.
Die Medienmitteilung und weiterführende Informationen zu den heutigen Beschlüssen des Bundesrats finden Sie hier: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-80882.html  
 
Kantonale Notfall Hotline für die Bevölkerung – 0800 800 112 Der Kanton Basel-Landschaft hat heute kommuniziert, dass ab morgen wieder die kantonale Notfall Hotline in Betrieb genommen wird. Die Kantonale Notfall Hotline unter der Nummer 0800 800 112 ist ein Einsatzelement des Kantonalen Krisenstabs BL und hat sich bereits während der ersten Welle als Dienstleistung zu Gunsten der Baselbieter Bevölkerung bewährt. Die Hotline wird ab Donnerstag, 29. Oktober jeweils Montag bis Freitag, zwischen 9 und 16 Uhr, erreichbar sein.
Händehygiene Die Händehygiene ist eine grundlegende Massnahme zur Verhinderung der Übertragung von Keimen. Allen Personen muss es möglich sein, sich regelmässig die Hände zu reinigen. Hierzu müssen Händedesinfektionsmittel und bei öffentlich zugänglichen Waschbecken Seife zur Verfügung stehen.  

Abstand Grundsätzlich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1.5 Meter einzuhalten. Falls die Einhaltung dieser Abstandsvorgabe aufgrund der Art der Aktivität, wegen örtlicher Gegebenheiten oder aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist, können die Betreiber und Organisatoren von Veranstaltungen stattdessen Schutzmassnahmen wie Masken oder Trennwände vorsehen. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen reicht das Leerlassen eines Sitzes.  

Erhebung von Kontaktdaten Können weder Abstandshaltung noch Schutzmassnahmen ergriffen werden, müssen die Kontaktdaten der anwesenden Personen erhoben werden, um nach einem positiven Fall ein Contact Tracing zu ermöglichen. Dabei handelt es sich jedoch um eine Massnahem untergeordneter Wahl, welche im Schutzkonzept begründet werden muss (siehe Ausführungen unter Priorisierung der Massnahmen). Werden Kontaktdaten erhoben, so müssen die betroffenen Personen vom Veranstalter über die Erhebung und über deren Verwendungszweck informiert werden (Art. 5 COVID-1g-Verordnung besondere Lage). Zu den obligatorisch zu erhebenden Kontaktdaten gehören Name, Vorname, Telefonnummer, Wohnort, aber auch allfällige Sitzplatznummer oder die Anwesenheitszeit. Bei Familien oder anderen Teilnehmenden oder Besuchergruppen, die nachweislich untereinander bekannt sind, genügt die Erfassung der Kontaktdaten von nur einer Person. Die Kontaktinformationen müssen während 14 Tagen (lnkubationszeit) aufbewahrt werden. Danach sind sie zwingend zu löschen.   Die letzten Tage haben gezeigt, dass in gewissen Fällen das Erheben von Kontaktdaten zur Nachverfolgung von grosser Wichtigkeit ist. Bei Gottesdiensten/Beerdigungen und Veranstaltungen mit vielen Menschen, wo der Abstand nicht immer eingehalten werden kann, empfehlen wir deshalb weiterhin das Erheben der Kontaktdaten. 

Krisenstab der ERK BL bleibt bestehen Der Krisenstab der ERK BL bleibt bestehen und informiert, wenn immer nötig, zeitnah über wichtige Änderungen. Er steht Ihnen auch weiterhin für Ihre Fragen zur Verfügung, info.ks@refbl.ch oder Tel. 061 926 81 81.