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CORONAVIRUS: INFORMATIONEN

Leider wird das Chillekaffi auf Grund der geltenden Zeritifikatspflicht momentan nicht durchgeführt. Wir danken für Ihr Verständnis.

Kurz: für religiöse Veranstaltungen, Gottesdienste und Abdankungen in Innenräumen, an denen mehr als 50 Personen teilnehmen, eine Zertifikatspflicht gilt (ausser für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren).

Zudem gilt neu erweiterte Maskentragpflicht.

Info 01.12. 2021  Sehr geehrte Damen und Herren Aufgrund der weiterhin stark zunehmenden Verbreitung des Sars-Cov-2-Virus und der zunehmend angespannten Lage hat der Baselbieter Regierungsrat heute Dienstag, 30. November 2021 beschlossen, dass in öffentlich zugänglichen Innenräumen grundsätzlich Masken getragen werden müssen. Die neue Regelung gilt ab morgen Mittwoch, 1. Dezember 2021.  

Das Tragen einer Gesichtsmaske ist namentlich in Innenräumen öffentlich zugänglicher Einrichtungen sowie an weiteren Orten, wo dicht gedrängte Personengruppen häufig zu erwarten sind, vorgeschrieben. Dies gilt auch an Veranstaltungen mit Zertifikatspflicht (3G+). Die Maskenpflicht gilt in Innenräumen von Veranstaltungen und an Fach- und Publikumsmessen, in Innenräumen von Restaurationsbetrieben, einschliesslich von Bar- und Clubbetrieben sowie in Diskotheken und in Tanzlokalen. Die Maskenpflicht gilt zudem auch in Innenräumen von Einrichtungen und Betrieben in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport.   

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder bis zum Alter von 12 Jahren. Ebenfalls von der Maskenpflicht ausgenommen sind zudem Personen an privaten Veranstaltungen mit höchstens 30 Personen, Personen während der Ausübung sportlicher oder kultureller Aktivitäten, Personen während der Konsumation von Speisen und Getränken, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Kontakt zu Gästen oder Besuchern sowie auftretende Personen, namentlich Rednerinnen und Redner.   Bereits seit Freitag, 19. November 2021, gilt eine Zertifikatspflicht (3G) für Besuche in Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern. Seit Montag, 29. November 2021 gilt zudem auch eine flächendeckende Maskenpflicht für Schülerinnen, Schüler und Lernende ab der 5. Primarklasse sowie für die Lehrpersonen aller Stufen.  

Was bedeutet das für die ERK BL:  Die ausgeweitete Maskenpflicht gilt neu bei allen kirchlichen Veranstaltungen in öffentlich zugänglichen Innenräumen für Personen ab 12 Jahren, unabhängig davon, ob es sich um eine Veranstaltung mit Zertifikat handelt oder nicht. Wie bereits am Freitag geschrieben, gilt die Maskenpflicht beim Religionsunterricht bereits ab der 5. Primarstufe und beim Konfirmationsunterricht, zudem für Unterrichtende auf allen Stufen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind einzig Teilnehmende (Mitarbeitende und Ehrenamtliche) an Arbeitssitzungen, die nicht öffentlich zugänglich sind. Wobei wir auch hier aufgrund der epidemiologischen Lage das Tragen einer Maske empfehlen.    

Bundesrat startet Konsultation bei den Kantonen zur Wiedereinführung von verstärkten Massnahmen Der Bundesrat hat am heute Dienstag, 30. November 2021 an einer ausserordentlichen Sitzung die neue Lage der Pandemie seit der Entdeckung der neuen Virusvariante Omikron analysiert. Die Kombination der derzeit hohen Viruszirkulation und der neuen Variante könnten laut Bundesrat für die Schweiz problematisch werden. Der Bundesrat hat deshalb entschieden, vorsorglich eine Konsultation bei den Kantonen bis Mittwochabend, 1. Dezember 2021, zu verstärkten Massnahmen zu starten.   Aktuell nehmen die Neuinfektionen und – zeitversetzt dazu – auch die Hospitalisationen sowie die Auslastung der Intensivpflegestationen stark zu. Setzt sich die Entwicklung mit der Geschwindigkeit der vergangenen Wochen fort, kann eine schweizweite Überlastung der Intensivpflegestationen nicht ausgeschlossen werden. Ziel der Massnahmen sei es, die Zirkulation der Delta-Variante zu reduzieren und die Verbreitung der Omikron-Variante in der Schweiz zu verlangsamen, um eine längerfristige Überlastung der Spitalstrukturen zu vermeiden.  

Zu den vorgeschlagenen Massnahmen gehören:

  • Ausweitung der Zertifikatspflicht im Innenbereich, teilweise auch für private Treffen ab 11 Personen.
  • Ausweitung der Maskenpflicht – im Grossen und Ganzen so, wie es der Regierungsrat BL bereits heute verfügt hat.
  • Massnahmen am Arbeitsplatz – diverse Varianten möglich: Maskenpflicht, Home-Office, Tests
  • Repetitive Testungen an obligatorischen Schulen – in BL besteht das Programm «Breites Testen BL»
  • Beschränkung der Gültigkeitsdauer der Testzertifikate

  Diese Massnahmen wären voraussichtlich bis am 24. Januar 2022 befristet. Des Weiteren sollen die aktuell bestehenden Kapazitätsbeschränkungen (2/3-Regel) für Veranstaltungen aufgehoben werden, da die gesetzliche Grundlage dafür nicht mehr gegeben ist.    Aktuell steht noch nicht fest, wann der Bundesrat die vorgeschlagenen Massnahmen (oder Teile davon) einführen würde. Da sich der Bundesrat am kommenden Freitag, 3. Dezember 2021 zu einer nächsten ordentlichen Sitzung trifft, kann aber davon ausgegangen werden, dass er zeitnah verstärkte Massnahmen beschliessen wird.    

Info 26.11.2021: Schon wieder spitzt sich die Corona-Situation zu. Die Fallzahlen und Hospitalisationen steigen. Nachdem der Bundesrat Mitte Woche die Kantone aufgerufen hat, wo nötig, zusätzliche Schutzmassnahmen zu verfügen, hat – neben anderen Kantonsregierungen – auch der Regierungsrat Baselland reagiert.   Aufgrund der in den Schulen stark ansteigenden Übertragungen des Coronavirus führt der Regierungsrat Baselland eine flächendeckende Maskenpflicht für Schülerinnen, Schüler und Lernende ab der 5. Primarklasse sowie für die Lehrpersonen aller Stufen ein. Diese Massnahmen treten am Montag, 29. November 2021 in Kraft und gelten bis auf Weiteres. Eine Maskenpflicht gilt auch für jüngere Kinder, die eine Mehrjahrgangsklasse zusammen mit Schülerinnen und Schülern ab der 5. Primarklasse besuchen. Den Schülerinnen und Schülern der 1. bis 4. Primarklassen wird das Tragen einer Maske empfohlen. Im Sportunterricht sowie auf den Aussenarealen der Schulen besteht keine Maskentragpflicht.  

Was bedeutet das für die ERK BL: Schon seit Beginn der Pandemie orientiert sich der Krisenstab der ERK BL bei Fragen rund um den Unterricht an den Schutzkonzepten des Kantons. Deshalb gilt die Maskenpflicht ab Montag, 29. November 2021 auch für den Religions- und Konfirmationsunterricht. Schülerinnen und Schüler ab der 5. Primarklasse sowie Unterrichtende aller Stufen tragen eine Maske. Den Schülerinnen und Schülern der 1. bis 4. Primarklassen wird das Tragen einer Maske empfohlen. Sind die Klassen altersdurchmischt (Bsp. 3.-5. Primar), gilt die Maskenpflicht auch für jüngere Kinder.  

Der Kirchenrat bittet die Kirchgemeinden zudem, die erweiterte Maskenpflicht auch für alle anderen Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen zu übernehmen. Auch hier gilt, finden Aktivitäten mit Kindern der verschiedenen Primarstufen gemeinsam statt, tragen alle Kinder eine Maske.  

Singen im Unterricht/bei Aktivitäten ist mit Maske erlaubt. Bei Aufführungen ist auf genügend grosse Abstände und eine gute Lüftung zu achten. Blasinstrumente dürfen unter Einhaltung eines Abstands von 3 Metern gespielt werden. Bei Aufführungen tendenziell noch mehr Abstand einberechnen.  

Wichtig: Die Maskenpflicht gilt unabhängig davon, ob jemand ein Zertifikat hat – also geimpft, genesen oder getestet ist – oder nicht. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind einzig Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können (ärztliches Attest erforderlich). In diesem Fall braucht es zusätzliche Schutzmassnahmen.   Die Maskenpflicht gilt nicht für Aktivitäten im Freien.   Links zu: - Schutz- und Organisationskonzept für die Volksschulen: https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/volkswirtschafts-und-gesundheitsdirektion/amt-fur-gesundheit/medizinische-dienste/kantonsarztlicher-dienst/aktuelles/infos-fuer-schulen-betreuunsinstitutionen   - Medienmitteilung des Regierungsrats: https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/regierungsrat/medienmitteilungen/verstaerkte-schutzmassnahmen-an-den-baselbieter-schulen    

Zertifikatspflicht und Maskenpflicht für Besuche in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe Bereits seit vergangenem Freitag, 19. November gilt eine Zertifikatspflicht (3G) für Besuche in Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern und neu auch für Einrichtungen der Behindertenhilfe. Ergänzend zu dieser 3G–Zertifikats-, bzw. Nachweispflicht wurde das Tragen einer Gesichtsmaske in Innenräumen verbindlich angeordnet, um die Verbreitung des Virus durch Besucherinnen und Besucher in diesen Institutionen zu verringern. Auch diese Regelungen sind bis auf Weiteres in Kraft.   Wie bereits in einem unserer früheren Schreiben erwähnt, darf die aktuelle Zertifikatspflicht in Alters- und Pflegeheimen, in Spitälern und weiteren Institutionen in keinem Fall zu einem Abbruch bei der Betreuung und Seelsorge führen. Wenn Pfarrpersonen oder andere kirchliche Mitarbeitende kein Zertifikat haben, gilt es zwingend, nach Ersatzlösungen zu suchen.   Wir danken Ihnen für Ihr Mittragen in dieser herausfordernden Situation. Ihre Fragen richten Sie bitte weiterhin an info.ks@refbl.ch.

Info 11.09. 2021: Wie bereits vor zwei Tagen informiert, gilt ab Montag, 13. September 2021 eine Covid-Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren im Innern von Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen (Bsp. Museen, Theater, Bibliotheken, Fitnesszentren etc.) sowie an Veranstaltungen. Aus Gründen des Grundrechtsschutzes sind u.a. religiöse Feiern/Gottesdienste (dazu gehören auch Abdankungen) mit bis zu 50 Personen von der Zertifikatspflicht befreit. Für Gottesdienste, an denen 50 oder mehr Personen teilnehmen, müssen die Teilnehmenden ab 16 Jahren ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen können.  

Die Evangelische Kirche Schweiz hat in den vergangenen Tagen gemeinsam mit Verantwortlichen aus den Mitgliedkirchen zwei neue Gottesdienst-Schutzkonzepte (mit und ohne Zertifikat) erarbeitet. Diese sind dieser Mail angehängt und auch auf unserer Webseite zu finden. Die Schutzkonzepte enthalten wichtige Hinweise und können von den Kirchgemeinden übernommen werden.  

Gerne weisen wir auf eine grundsätzliche Empfehlung zu den Gottesdiensten hin: Den Kirchgemeinden wird empfohlen, wenn immer möglich Gottesdienste zu feiern, die für alle Interessierten offen sind. D.h. dabei können maximal 50 Personen eingelassen werden. Nach Möglichkeit soll also auf Gottesdienste mit Zertifikatserfordernis verzichtet werden. Zur Lösung allfällig damit verbundener Schwierigkeiten sind kreative Lösungen in Betracht zu ziehen (mehrere Gottesdienste, Übertragungen, etc.). Uns ist bewusst, dass vor allem bei Spezialgottesdiensten (Bettag, Hochzeiten, ökum. Gottesdienste) eine Zertifikatspflicht wohl nicht vermeidbar ist. Unsere (Kirchen)Türen sollen aber, wenn immer möglich, auch weiterhin allen Menschen offenstehen – natürlich jeweils unter Einhaltung der notwendigen Schutzmassnahmen. Zur Festlegung des Zugangsregimes (mit oder ohne Zertifikat) können die Kirchgemeinden auf ihre Erfahrungen mit Besucherzahlen aus Vorjahren zurückgreifen.  

Diverse Fragen Uns haben in den letzten Tagen eine Vielzahl an Fragen erreicht. Wir haben ein paar davon unten aufgeführt. Zu gewissen Fragestellungen, vor allem im arbeitsrechtlichen Bereich, laufen aktuell noch Abklärungen mit den kantonalen Behörden.  

Wie funktioniert die Überprüfung der Covid-Zertifikate und wo erhalte ich die Prüf-App? Im angehängten «Schutzkonzept für Gottesdienste mit Zertifikat» wird der Prüfvorgang ausführlich beschrieben. Die offizielle Prüf-App des BAG kann im Apple App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden.  

Gilt für alle Angebote und Veranstaltungen (abgesehen von Gottesdiensten) eine Zertifikatspflicht? Welche Regeln gelten beispielsweise für den Theologiekurs, die Bibelgruppe oder andere Treffen? Das hängt von der Zahl der Teilenehmenden ab und ob es sich um Menschen einer bestehenden Gruppe handelt. Grundsätzlich kann für regelmässig stattfindende Veranstaltungen bis max. 30 Personen in Innenräumen darauf verzichtet werden, den Zugang für Personen ab 16 Jahren auf Personen mit einem Zertifikat zu beschränken, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Die maximale Anzahl Personen, seien es Teilnehmende oder Teammitglieder, beträgt 30.
  • Es handelt sich um eine Veranstaltung eines Vereins oder einer anderen beständigen Gruppe, deren Mitglieder dem Organisator alle bekannt sind.
  • Die Einrichtung ist höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt.
  • Dabei gilt Maskentragpflicht und es werden die bekannten Regeln hinsichtlich Hygiene und Abstand angewendet.
  • Es werden keine Speisen und Getränke konsumiert.

Wöchentliche Musik- oder Chorproben, der Bibellesekreis, das Treffen einer beständigen Jugendgruppe (Round about, Jungschi) oder der Theologiekurs können so auch ohne Zertifikat stattfinden. Ein offenes Singen, der Seniorennachmittag, eine offene Meditation oder auch der offene Jugendtreff für Jugendliche ab 16 Jahren gelten als Veranstaltung/Aktivität, die sich nicht nur an eine beständige Gruppe richtet, nicht regelmässig stattfindet oder bei der auch konsumiert wird. Diese Veranstaltungen unterliegen somit der Zertifikatspflicht.  

Was gilt für Veranstaltungen im Freien? Hier gelten die bestehenden Schutzmassnahmen weiter. Bei einem Gottesdienst oder einer Veranstaltung im Freien können max. 1000 Personen sitzend oder 500 Personen stehend teilnehmen, die Örtlichkeit kann bis zu zwei Dritteln genutzt werden, es darf nicht getanzt werden. Eine Konsumation ist möglich.  Wie bisher ist das Zertifikat für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen obligatorisch. Kleinere Veranstaltungen können selbst entscheiden, ob sie es einführen wollen oder nicht.  

Gilt für angestellte Mitarbeitende eine Zertifikatspflicht? Tendenziell nein. Der Bundesrat hat jedoch eine neue Regelung aufgenommen, die es Arbeitgebern unter gewissen Umständen erlaubt, den Zertifikatstatus seiner Mitarbeitenden zu erheben. Allerdings ist im kirchlichen Kontext zu beachten, dass Mitarbeitende teilweise in öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnissen angestellt sind. Es ist hier gesondert zu prüfen, ob eine Rechtsgrundlage für die Anwendung des Zertifikats auf Mitarbeitende überhaupt gegeben ist. Zu diesen Fragen stehen wir aktuell in Kontakt mit dem Kanton. Für freiwillige und ehrenamtlich Engagierte gelten bei einem Gottesdienst oder einer Veranstaltung mit Zertifikat dieselben Anforderungen wie für alle weiteren Teilnehmenden.  

Gilt für Sitzungen der Kirchenpflege eine Zertifikatspflicht? Nein, für Arbeitssitzungen gilt keine Zertifikatspflicht. Es gilt jedoch Maskentragpflicht und es werden die bekannten Regeln hinsichtlich Hygiene und Abstand angewendet. Die Maskenpflicht kann während Sitzungen durch freiwilliges Vorzeigen des Zertifikats aufgehoben werden. Wir werden Sie auch weiterhin auf dem Laufenden halten und Sie so gut wie möglich bei Ihren Fragen rund um die Zertifikatspflicht unterstützen. Ihre Fragen richten Sie weiterhin an info.ks@refbl.ch.  


 

 

Der Bundesrat hat heute Mittwoch, 8. September 2021 entschieden, die Zertifikatspflicht auszuweiten. Wie Bundespräsident Guy Parmelin an der Medienkonferenz gesagt hat, hat dieser Entscheid zum Ziel, die weitere Belastung der Spitäler und Intensivstationen zu vermeiden und erneute Schliessungen von Betrieben und Geschäften zu verhindern. Er verwies zudem noch einmal auf die Impfung, die der Bundesrat als «die beste, tragbarste und wirtschaftlichste Lösung einschätzt, um die Krise zu überwinden».  

Die wichtigsten Punkte: Ab Montag, 13. September2021 gilt eine Covid-Zertifikatspflicht (für Personen ab 16 Jahren) im Innern von Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen (Bsp. Museen, Theater, Bibliotheken, Fitnesszentren etc.) sowie an Veranstaltungen. Aus Gründen des Grundrechtsschutzes sind religiöse Veranstaltungen und Veranstaltungen zur politischen Meinungsbildung mit bis zu 50 Personen von der Zertifikatspflicht befreit. Auch für Selbsthilfegruppen bis 50 Personen gilt keine Zertifikatspflicht. Für diese obengenannten Veranstaltungen ohne Zertifikat gelten weiterhin die bekannten Schutzmassnahmen (Maskenpflicht, Abstand, 2/3 Kapazität), es müssen zudem neu die Kontaktdaten erhoben werden. Sitzungen von Parlamenten und Gemeindeversammlungen können ohne Zertifikat durchgeführt werden. Es besteht keine Personenobergrenze. Es braucht wie bis anhin ein Schutzkonzept.  Sportliche und kulturelle Aktivitäten in Innenräumen: Für die Teilnahme an Trainings oder Musik- und Theaterproben braucht es ein Zertifikat. Ausgenommen sind Gruppen von max. 30 Personen, die regelmässig zusammen in abgetrennten Räumen trainieren oder proben. Dies gilt auch für Weiterbildungen in beständigen Klassen. Veranstaltungen im Freien: Hier gelten die bestehenden Schutzmassnahmen weiter. Es können max. 1000 Personen sitzend oder 500 Personen stehend teilnehmen, auf 2/3 Kapazität, es darf nicht getanzt werden. Wie bisher ist das Zertifikat für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen obligatorisch. Kleinere Veranstaltungen können selbst entscheiden, ob sie es einführen wollen oder nicht. Auch Arbeitgeber dürfen das Zertifikat im Rahmen von Schutzmassnahmen verwenden. Die Massnahme ist bis am 24. Januar 2022 befristet. Der Bundesrat kann die Massnahme auch früher wieder aufheben, sollte sich die Situation in den Spitälern entspannen.   Es besteht eine Pflicht zur Kontrolle der Zertifikate, die Verantwortung liegt bei den Veranstaltern. Bei Verstössen sind Bussen vorgesehen.  

Was bedeute das für die Kirchen: Bis und mit Sonntag, 12. September 2021 läuft alles im gewohnten Rahmen weiter. Auch die Gottesdienste können wie geplant durchgeführt werden. Ab Montag, 13. September 2021, gilt die ausgeweitete Zertifikatspflicht. Aktuell sind wir noch dabei, die Situation zu analysieren und können noch nicht auf alle Fragen eine Antwort geben. Sicher ist, es wird wohl eine Vielzahl der kulturellen und sozialen (kirchlichen) Veranstaltungen von der Zertifikatspflicht betroffen sein. Dazu gehören u.a. Konzerte, Bildungsveranstaltungen, Mittagstische, Kirchenkaffees, etc.   Wir stehen in Kontakt mit der EKS und anderen Landeskirchen. Aktuell wird eine Handreichung ausgearbeitet, die den Kirchen und Kirchgemeinden Orientierung bietet im praktischen Umgang mit der Anwendung der Zertifikatspflicht. Auch das Schutzkonzept für die Gottesdienste wird überarbeitet. Beides sollte bis zum Wochenende bereitstehen.  

Wir empfehlen Ihnen, ihre geplanten Veranstaltungen und Angebote so schnell wie möglich anzuschauen und zu eruieren, welche davon, neu unter die Zertifikatspflicht fallen.   

Der Krisenstab und der Kirchenrat werden sich in den kommenden Tagen mit diversen Themen rund um die Zertifikatspflicht befassen. Wenn nötig, nehmen wir Kontakt auf zu den kantonalen Behörden oder anderen Landeskirchen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.   Aktuell geben die Medienmitteilung des Bundesrats und, wenn Sie dort runterscrollen, auch die Verordnung und weiteren Dokumente, eine gute Orientierung: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-85035.html  

Ziel ist es, trotz der ausgeweiteten Zertifikatspflicht, so vielen Menschen wie möglich, weiterhin Zugang zu unseren Gottesdiensten, Angeboten und Dienstleistungen zu gewähren. Die Kirchen sind weiterhin für die Menschen da. Vielleicht braucht es dazu auch die eine oder andere kreative Lösung, aber das haben wir ja in den letzten 18 Monate schon mehrfach eingeübt.

 

 


 

Der Bundesrat hat einen weiteren grossen Lockerungsschritt ab Samstag, 26. Juni 2021 beschlossen. Laut Bundesrat Berset ist der Schritt mutig, es sei deshalb sehr wichtig, dass die noch verbleibenden Schutzmassnahmen eingehalten werden. Im Moment befindet man sich noch immer in der Stabilisierungsphase. Zudem werde aktuell die Situation mit der neuen Delta-Variante im Auge behalten. Wie immer, versuchen wir Ihnen die beschlossenen Lockerungen in den kirchlichen Alltag zu übersetzen. Da bei einigen Massnahmen aus kirchlicher Sicht noch Umsetzungsfragen bestehen, ist die Task Force der EKS daran, mit dem BAG bis Ende der Woche Klarheit zu schaffen. Sollten sich also in den kommenden Tagen noch Abweichungen zu dieser Kommunikation ergeben, werden wir Sie natürlich darüber informieren.  
Weiterhin gilt:
- Für jede Veranstaltung oder Aktivität (ausgenommen für private Anlässe) muss ein Schutzkonzept vorliegen.
- Die Maskenpflicht in Innenräumen, also in Restaurants, Läden, ÖV und bei Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat – somit auch in Gottesdiensten – bleibt für Personen ab 12 Jahren bestehen.
-An privaten Veranstaltungen können sich weiterhin höchstens 30 Personen in privaten Innenräumen und höchstens 50 Person in Aussenbereichen treffen. Findet ein privater Anlass in einem öffentlich zugänglichen Gebäude (Restaurant, KGH) statt, richtet er sich nach den Vorgaben des Veranstaltungsorts und braucht ein Schutzkonzept (Bsp. Hochzeit).
 
Ab Samstag, 26. Juni gilt neu: Maskenpflicht im Freien wird aufgehoben: Die Maskenpflicht in Aussenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Freizeitbetrieben und Restaurantterrassen, wird aufgehoben. Im öffentlichen Verkehr gelten als Aussenräume sämtliche Orte, die mindestens zweiseitig grossflächige Öffnungen aufweisen. Die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten jedoch weiterhin: wo ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, soll auch im Aussenbereich eine Maske getragen werden. In Innenbereichen gilt grundsätzlich weiterhin eine generelle Maskenpflicht, weil nicht kontrolliert werden kann, wer schon geimpft oder genesen ist. Für die Kirchen bedeutet das: Im Aussenbereich von Kirchen, Kirchgemeindehäusern, Aussenarealen (Bsp. Pfarrgarten etc.) muss keine Maske mehr getragen werden. Weiterhin soll aber auf den Abstand geachtet werden. In Kirchen und Kirchgemeindehäusern gilt grundsätzlich weiterhin eine Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren. Wobei es ein paar Ausnahmen gibt, die wir weiter unten erläutern.  

Maskenpflicht an der Arbeit und in der Sekundarschule II wird aufgehoben: An der Arbeit wird die generelle Maskenpflicht ebenfalls aufgehoben. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben weiterhin die Pflicht, die Arbeitnehmenden zu schützen. Sie entscheiden, wo und wann das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz nötig ist. Auch in der Sekundarstufe II hebt der Bund die Maskenpflicht auf. Für Massnahmen an den Gymnasien, Fachmittelschulen und Berufsschulen sind wieder die Kantone zuständig. Der Regierungsrat BL hat bereits per 20. Juni die Maskenpflicht in Innenräumen für Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarschulen (obligatorische Schulen) aufgehoben. Für die Kirchen bedeutet das: Die Kirchgemeinden als Arbeitgeberinnen tragen die Verantwortung für den Schutz ihrer Mitarbeitenden. Sie entscheiden, in welchen Büros, bei welchen Arbeiten und/oder bei welchen Sitzungen auch weiterhin eine Maskenpflicht gelten soll. In den öffentlich zugänglichen Bereichen, Bsp. Sekretariat/Verwaltung, gilt für Besucherinnen und Besucher eine Maskenpflicht. Mitarbeitende müssen während des Kundenkontakts Masken tragen. Analog zu den Vorgaben an der Schule, sind Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarschulen während des kirchlichen Unterrichts (Reli- und Konfunterricht), der in einem kirchlichen Gebäude stattfindet, von der Maskenpflicht befreit. Unterrichtende tragen jedoch weiterhin eine Maske.  

Homeoffice-Pflicht wird durch Empfehlung ersetzt: Die Homeoffice-Pflicht wird aufgehoben und durch eine Homeoffice-Empfehlung ersetzt.  

Informationen zum Covid-Zertifikat und Veranstaltungen Das Covid-Zertifikat ermöglicht den Menschen, in einer Übergangsphase bestimmte Aktivitäten wiederaufzunehmen. Der Bundesrat sieht dabei diverse Anwendungsbereiche vor. In Bereichen des alltäglichen Lebens (Bsp. ÖV, Detailhandel, Arbeit-und Ausbildungsstätten etc.) ist das Zertifikat nicht vorgesehen. In Bars, Restaurants, Freizeit-, Sport- und Unterhaltungsbetrieben kann das Zertifikat zur Anwendung kommen, um Kapazitätsbeschränkungen zu vermeiden oder von der Maskenpflicht befreit zu werden. In einzelnen Bereichen – Clubs, Tanzveranstaltungen, Grossveranstaltungen – ist das Zertifikat vorübergehend obligatorisch. Kirchen: Veranstaltungen stehen allen offen, es wird kein Covid-Zertifikat verlangt: Eine religiöse Veranstaltung mit Zertifikats-Zugangsbeschränkung ist nicht vorgesehen, da diese gemäss Vorgaben des Bundesrats zum Einsatz des Covid-Zertifikats zum grünen Bereich gehören, in welchem ein Zertifikatseinsatz nicht erlaubt ist. Diese Meinung teilt auch der Kirchenrat. Die Reformierte Kirche Baselland (ERK BL) ist eine öffentlich-rechtlich anerkannte Landeskirche. Wir verstehen uns als Volkskirche, die für alle Menschen da ist. Jede und jeder kann unsere Kirchen und Gottesdienste besuchen und an öffentlichen Veranstaltungen und Aktivitäten teilnehmen. Es ist deshalb nicht vorgesehen, dass Veranstaltungen/Aktivitäten nur auf Personen mit einem Covid-Zertifikat begrenzt werden.  

Bei Veranstaltungen ohne Covid-Zertifikat gilt:

  • Wenn das Publikum sitzt, können maximal 1000 Besucherinnen und Besucher (inkl. Mitwirkende) teilnehmen – drinnen wie draussen.
  • Wenn die Menschen stehen oder sich bewegen, dann können drinnen maximal 250 und draussen maximal 500 Besucherinnen und Besucher eingelassen werden.
  • Die Kapazität der Örtlichkeit kann bis zu zwei Dritteln genutzt werden – drinnen wie draussen.
  • Drinnen gilt: Maskenpflicht und Konsumation nur in Restaurationsbereichen; Konsumation am Sitzplatz nur, wenn die Kontaktdaten erhoben werden.
  • Draussen gilt: keine Maskenpflicht.
  • Veranstaltungen und Konzerte, an denen die Besucherinnen und Besucher tanzen, sind verboten.
  • Auftritte von Chören (Profis und Laien) sind auch drinnen wieder erlaubt.

Für die Kirchen gilt: An Gottesdiensten und Konzerten können wieder sehr viel mehr Menschen teilnehmen als bisher (aktuell innen 100, draussen 300) und es darf neu zwei Drittel der Raumkapazität genutzt werden. Im Innenbereich gilt weiterhin eine Maskenpflicht für Personen ab 12 Jahren, draussen entfällt diese. Neu dürfen auch wieder Chöre auftreten. Es ist weiterhin auf eine gute Lüftung, Abstand und Hygienemassnahmen zu achten. Eine Konsumation am Sitzplatz im Innenbereich während einer Veranstaltung ist nicht empfohlen, da ansonsten Kontaktangaben pro Sitzplatz aufgenommen werden müssen. Eine Konsumation vor oder nach einer Veranstaltung in einem abgegrenzten Restaurationsbereich ist einfacher umsetzbar (siehe Vorgaben für Restaurants).

Aktivitäten im Sport- und Kulturbereich: ohne Maske: Für Personen, die sportliche oder kulturelle Aktivitäten ausüben, gibt es in Aussenbereichen neu keine Einschränkungen mehr. Bei Aktivitäten in Innenräumen müssen die Kontaktdaten erhoben werden. Die Maskenpflicht, die Pflicht zur Einhaltung des Abstands sowie die Kapazitätsbeschränkungen werden im Innenbereich teilweise auch aufgehoben. Für die Kirchen bedeutet das: Aktivitäten im Freien sind kaum mehr von Einschränkungen betroffen und können neu wieder mit mehr als 50 Personen stattfinden. Auch im Innenbereich fallen Einschränkungen weg. Grundsätzlich können nun Chor-, Theater- und Musikproben im Innenbereich wieder mit mehr als 50 Personen durchgeführt werden. Auch ohne Maske und Abstand, wenn alle Kontaktdaten erhoben werden (was in der Regel bei einem Chor der Fall ist) und es zudem eine gute Lüftung hat. Wir gehen aktuell davon aus, dass nur Chor-, Theater- und Musikproben unter diese Regelung fallen. Alle anderen kulturellen/ kirchlichen Aktivitäten, dazu gehören Bildungsveranstaltungen und Vereinsversammlungen, gelten als Veranstaltungen und richten sich nach deren Vorgaben. Es müssen zumindest im Innenbereich zusätzliche Schutzmassnahmen beachtet werden. Grundsätzlich gilt im Innenbereich noch immer eine generelle Maskenpflicht, weil nicht kontrolliert werden kann, wer geimpft oder genesen ist und wir unsere Angebote auch nicht auf Personen mit einem Covid-Zertifikat beschränken wollen.  

Restaurants: Gruppengrösse pro Tisch unbeschränkt: In Restaurants wird die Beschränkung der Anzahl Personen pro Tisch aufgehoben. In Innenbereichen gilt wie bisher eine Sitzpflicht während der Konsumation, der Abstand von 1.5 Metern zwischen den Gruppen muss eingehalten werden. Die Kontaktdaten müssen weiterhin erhoben werden, es reicht allerdings ein Kontakt pro Gruppe. Auch die Maske ist weiterhin zu tragen, ausser wenn die Gäste am Tisch sitzen. In Aussenbereichen wird die Beschränkung der Grösse der Gästegruppen und die Sitzpflicht bei Konsumation aufgehoben. Der Abstand zwischen den einzelnen Gästegruppen ist auch hier einzuhalten. Draussen müssen keine Kontaktdaten mehr erhoben werden. Für die Kirchen bedeutet das: Es können sowohl innen oder aussen Kirchenkaffees oder Mittagstische stattfinden, sofern die obengenannten Regeln eingehalten werden. Stehapéros wären neu im Aussenbereich wieder möglich. Verschiedene Gästegruppen sollten sich aber nicht durchmischen. Das Erfassen von Kontaktdaten muss nur noch im Innenbereich erfolgen. Das Personal mit Gästekontakt trägt im Innenbereich eine Maske.  

Lager-Schutzkonzept: Ferienzeit ist auch Lagerzeit. Viele Kinder und Jugendliche freuen sich auf unbeschwerte Tage. Das Musterschutzkonzept des BASPO und auch das Schutzkonzept der Fachstelle für Jugendarbeit finden Sie bei uns auf der Webseite bei den Corona-News > Schutzkonzepte. Die Fachstelle für Jugendarbeit der ERK BL (FaJu) steht zudem für Beratungen der Kirchgemeinden zu Verfügung. T 061 921 40 33, info@faju.ch.   Für Fragen stehen wir Ihnen weiterhin zur Verfügung. Bitte schreiben Sie Ihre Fragen an info.ks@refbl.ch,  da auch aufgrund von Ferienabwesenheiten verschiedene Personen auf die Fragen antworten werden.